In einem Interview mit der Daily Mail hat der englische Verteidiger Stones erstmals ausführlich über die Niederlage gegen Italien im Europa-League-Finale gesprochen und die komplexen Gefühle zum Ausdruck gebracht, die er damals empfand. Gleichzeitig äußerte er sich auch zu den Veränderungen in der Mannschaft unter der Leitung von Carsley (卡斯利).
Stones gibt zu, dass die Niederlage im Finale der Europa League ein harter Schlag für ihn war. "Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich damit abgefunden habe", sagt er. "Es war toll, wieder im Finale zu stehen, und ich habe wirklich daran geglaubt, dass wir es schaffen können. Aber unmittelbar nach dem Spiel war ich frustriert, dann wütend, ich war wütend auf mich selbst." Dieser emotionale Aufruhr spiegelt Stones' Siegeswillen und die Strenge wider, mit der er sich selbst für seine Leistung verantwortlich macht. Er denkt ständig darüber nach und stellt sich vor, ob das Ergebnis anders ausgefallen wäre, wenn er zu diesem Zeitpunkt andere Entscheidungen hätte treffen können. "Ich habe immer das Gefühl, dass ich mehr hätte tun können", fährt er fort, "und diese Selbstkritik ist rein und stark".
Stones ist sich jedoch auch bewusst, dass der vergangene Schmerz nicht geändert werden kann und dass er lernen muss, sich der Erfahrung zu stellen und sie loszulassen. "Wir werden nie wieder so sein, wie wir einmal waren, und wir werden nie wieder diese Art von Schmerz erleiden", beklagt er. "Es ist schwer für mich, aber ich habe mich entschieden, diese Emotionen in mir zu versiegeln und zu versuchen, nicht an diese Art von Schmerz zu denken." Diese Art von Widerstandsfähigkeit und Mut zeigt, wie sehr Stones als Spieler und als Mensch gereift ist.
Zu den Veränderungen in der Mannschaft unter Carsley äußerte sich Stones wie folgt. "Ich denke, die Mannschaft muss jetzt den Angriff von hinten organisieren", sagte er, "damit die Jungs zeigen können, was sie im Ballbesitz können und die Geduld und den Glauben haben, den sie im Verein gezeigt haben, und alles zusammenbringen. Dieser Wechsel in der taktischen Philosophie ist zweifellos eine Revolution in Englands traditionellem Spielstil und spiegelt Southgates durchdachten Ansatz für die Zukunft der Mannschaft wider. Stones ist davon überzeugt, dass England unter Southgates Führung in der Lage sein wird, in künftigen Spielen mehr Stärke und bessere Leistungen zu zeigen.










