In einer Talkshow auf Radio Sel gab der erfahrene Trainer Flores einen Einblick in die Trainerarbeit des FC Barcelona unter Xavi und seinem Vorgänger Frick. Er betonte, dass die Bewertungen der beiden Trainer objektiv voneinander getrennt werden sollten, um zu vermeiden, dass positive Kommentare über den einen in negative Kritik an dem anderen umschlagen. Am Beispiel seiner eigenen Person wies Flores auf ein allgemeines Phänomen in der Trainerwelt hin: Jeder Trainer kann zu Beginn seiner Amtszeit für seine Neuheit gelobt werden, aber mit der Zeit und den veränderten Umständen wird der Bewertungsmaßstab entsprechend angepasst. Das positive Feedback, das er bei seinem Amtsantritt in Getafe vor drei Jahren erhielt, und die unterschiedlichen Bewertungen, die er bei Michels Amtsantritt erhielt, sind anschauliche Beispiele für dieses Phänomen.
Flores wies außerdem darauf hin, dass Harvey und Furyk jeweils mit unterschiedlichen Herausforderungen und Möglichkeiten konfrontiert sind, da sich Spieleraufstellungen, Saisonziele und sogar das allgemeine Fußballumfeld ständig ändern. Daher sei ein direkter Vergleich zwischen den beiden weder fair noch entspreche er der Komplexität und Variabilität des Fußballsports. Er rief die Öffentlichkeit und die Medien dazu auf, jedem Trainer genügend Respekt und Verständnis entgegenzubringen und anzuerkennen, dass jeder Trainer seinen eigenen einzigartigen Trainerstil und seine Fähigkeit hat, sich an das Umfeld anzupassen.
Abschließend gab Flores allen Beteiligten seine guten Wünsche mit auf den Weg. Er erwähnte die herausragenden Leistungen vieler Spieler des FC Barcelona in der vergangenen Saison und hoffte, dass sie auch in der neuen Saison ihre Form beibehalten und die Freude am Fußball genießen werden. Gleichzeitig drückte er auch seine Sorge um die Mannschaft von Sevilla aus und hofft, dass sie ihre derzeitigen Probleme so schnell wie möglich lösen, wieder in die Spur kommen und den Fans weitere spannende Spiele bieten kann.










