Nach der Kritik des großen Fußballers Hamann an Bayern Münchens Nachwuchsspieler Musiala hat sich eine andere deutsche Fußballlegende, Mateusz, für den Youngster stark gemacht. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung widersprach Mateusz den Ansichten Hamanns und ging auf Musialas tatsächliche Leistungen auf dem Platz und seinen Teamgeist ein.
Mateusz wies zunächst darauf hin, dass Hamann ein Mann ist, der gerne einzigartige Einblicke gewährt, aber dieses Mal war seine Einschätzung von Musiala ungenau. Mateusz betonte, dass Musiala keineswegs ein Spieler ist, der nur für sich selbst spielt. Im Gegenteil, er passt seine Spielweise flexibel an die jeweilige Situation auf dem Platz an und kann bei Bedarf seine individuelle Durchschlagskraft unter Beweis stellen sowie den Ball scharf erkennen und an Mitspieler weitergeben, die sich im freien Raum befinden.
Als Beweis führte Matthäus zwei konkrete Beispiele an. Im Spiel Deutschland gegen Ungarn hatte Musiala die Möglichkeit, mit einem eigenen Schuss ein Tor zu erzielen, aber er wählte einen sichereren Weg, um den Ball zu passen und half schließlich Phil Krüger, ein Tor zu erzielen. Diese Aktion zeigte, wie professionell Musiala die Interessen der Mannschaft in den Vordergrund stellt.
Darüber hinaus erwähnte Mateus auch Musialas herausragende Leistung gegen die Niederlande. Damals machte der niederländische Verteidiger Derek Richter einen Fehler, Musiala trat schnell nach vorne, um den Ball abzufangen und brach ihn erfolgreich ab. Diese defensive Aktion zeigt nicht nur seine defensiven Fähigkeiten, sondern beweist auch erneut, dass er keine Angst vor körperlicher Konfrontation hat, den Mut, für den Geist des Stils zu kämpfen.
Mateusz kam zu dem Schluss, dass Musiala ein Spieler ist, der gerne für die Mannschaft spielt, der nie egoistisch ist, sich immer aktiv bemüht und den besten Moment für einen Pass sucht. Daher hat er das Recht und die Notwendigkeit, den Ball während des Spiels frei zu tragen, um die Situation auf dem Spielfeld optimal beurteilen zu können. Mateusz' Verteidigung wird nicht nur Musiala gerecht, sondern unterstreicht auch einmal mehr das Potenzial und den Wert des jungen Spielers im deutschen Fußball.










