
Um die Ausgaben der großen europäischen Vereine weiter zu begrenzen, hat die Europäische
Fußballliga
(Der Europäische Fußballverband (UEFA) plant die Einführung eines neuen, fairen Finanzreglements. Demnach dürfen Vereine nur noch bis zu 70 % ihrer Einnahmen ausgeben. Vereine, die sich nicht an die neuen Bestimmungen halten, müssen nicht nur mit Geldstrafen und dem Ausschluss aus europäischen Wettbewerben rechnen, sondern auch mit dem Abstieg und einem Punktabzug.
Das faire Finanzreglement der UEFA war schon immer umstritten und sorgte für Unmut bei den großen europäischen Klubs, so auch im vergangenen April bei Real Madrid,
Manchester United Fußballverein
Liverpool (England)
Die großen Fußballvereine wie die UEFA und Juventus Turin haben sich sogar zusammengetan, um eine neue UEFA-Superliga zu gründen, um sich von der von der UEFA organisierten UEFA Europa League und anderen europäischen Turnieren zu lösen. Laut der New York Times will die UEFA in den nächsten drei Jahren schrittweise einen neuen Plan umsetzen, bei dem die Gesamtausgaben der Vereine für Ablösesummen und Gehälter auf einen bestimmten Prozentsatz ihrer Einnahmen begrenzt werden, wobei das Verhältnis im ersten Jahr 90 % betragen und schließlich ein Niveau erreicht werden soll, bei dem die Ausgaben auf höchstens 70 % der Einnahmen begrenzt sind.
Der neue Plan sieht auch ein klares Sanktionssystem vor. Neben Geldstrafen und dem Ausschluss aus europäischen Wettbewerben werden Vereine, die die Bestimmungen zur finanziellen Fairness nicht einhalten, aus dem ursprünglichen europäischen Wettbewerb auf eine niedrigere Ebene abgestuft, was bedeutet, dass Mannschaften, die gegen die UEFA-Vorschriften verstoßen, jederzeit absteigen müssen, um an der UEFA Champions League oder der UEFA Europa League teilzunehmen. Da die UEFA Europa League ab 2024 von einer Gruppenphase in ein Ligaformat umgewandelt wird, kann das fehlbare Team mit einem Punktabzug bestraft werden.










