
Nach dem 2:1-Sieg Norwegens gegen Österreich in der 2. Runde der UEFA B League wurde Österreichs Cheftrainer Ronny Longnecker von den Medien interviewt und gab eine ausführliche Analyse und Reflexion des Spiels.
Ronnie ging zunächst auf die Spielstrategie seiner Mannschaft ein: "Unsere Grundidee war klar: Wir wollten den Ball früh erobern und angreifen. In der Anfangsphase des Spiels hatten wir jedoch viele Probleme mit langen Pässen, was unseren Angriffsrhythmus beeinträchtigte. Nach einigen rechtzeitigen Umstellungen fanden wir jedoch in der nächsten Phase allmählich zu unserer besten Form und wären beinahe in Führung gegangen."
Die norwegische Mannschaft hatte in der zweiten Halbzeit mehr Ballbesitz und setzte die Österreicher unter Druck. Rangnick: "In der zweiten Halbzeit hatten die Norweger etwas zu viel Ballbesitz, was uns defensiv sehr unter Druck gesetzt hat. Aber insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel mit vielen Anzeichen, dass es unentschieden ausgehen könnte."
Zum entscheidenden Tor von Harland meint Rangnick, dass es umstritten war: "Das Tor hätte als Abseits oder als gültig gewertet werden können, und der VAR hat festgestellt, dass Kerfield etwas weiter hinten stand, aber am Ende wurde es als gültiges Tor gewertet. Es hat nicht geholfen, wir haben verloren. Aber das ist Fußball und manchmal entscheiden Elfmeter das Spiel.
Für die kommenden Spiele zeigte sich Rangnick sehr zuversichtlich: "Jetzt müssen wir schauen, dass wir die nächsten Heimspiele gewinnen, damit noch alles möglich ist. Unsere ganze Mannschaft muss aggressiver in der Abwehr und zielstrebiger im Ballbesitz sein. Wir müssen mehr Chancen kreieren, um die Abwehr zu knacken. Uns fehlen einige sehr wichtige Spieler, aber das dürfen wir nicht als Ausrede benutzen. In der Europa League haben wir gegen die stärkste Mannschaft gewonnen, und wir haben viel Ausdauer und Kampfgeist gezeigt. Gegen eine norwegische Mannschaft mit Weltklassespielern müssen wir diese Spiele wie die schwächere Mannschaft bestreiten."
Rangnicks Rede zeigte sein klares Verständnis für die aktuelle Situation der Mannschaft und seinen festen Glauben an die Zukunft. Ich glaube, dass die österreichische Mannschaft unter seiner Führung wieder zu ihrer Form zurückfinden und in den kommenden Spielen bessere Ergebnisse erzielen wird.










