
Im olympischen Frauenfußball-Viertelfinale am 3. August Pekinger Zeit lieferten sich die spanische Frauenfußballmannschaft und die kolumbianische Frauenfußballmannschaft ein atemberaubendes Spiel, das von den Spielerinnen beider Mannschaften mit Schweiß und Leidenschaft gestaltet wurde.
Zu Beginn des Spiels zeigte sich die kolumbianische Frauenfußballmannschaft sehr angriffslustig. Maira Ramirez erzielte das erste Tor des Spiels mit einem Flachschuss nach einem schnellen Gegenangriff. Das Tor schien die Leidenschaft des ganzen Stadions zu entfachen, und die kolumbianische Frauenfußballmannschaft stürmte weiter mit großer Moral auf das Tor der Spanierinnen zu.
Kurz darauf erhöhte Lacey Santos mit einem Schuss aus schwierigem Winkel und mit solcher Wucht auf 2:0, dass die spanische Torhüterin den Ball trotz ihrer Bemühungen nicht mehr ins Netz befördern konnte. Zu diesem Zeitpunkt stand die spanische Frauenfußballmannschaft unter großem Druck, aber sie gab nicht auf und entschied sich, aktiver am Spiel teilzunehmen.
In der 79. Spielminute wurde die spanische Frauenfußballmannschaft schließlich für ihre Bemühungen belohnt. Jennifer Hermoso nutzte die Gelegenheit in einem Handgemenge und erzielte den Treffer zum Ausgleich. Das Tor gab der spanischen Mannschaft einen enormen Auftrieb, die nun ihren Rhythmus fand und versuchte, den Ausgleich zu erzielen.
Mit zunehmender Spieldauer ließ die Fitness beider Spielerinnen deutlich nach, doch sie bissen in den sauren Apfel und kämpften weiter. Gerade als es so aussah, als würde das Spiel 2:1 für die Kolumbianerinnen enden, trat Irene Paredes in der Nachspielzeit auf den Plan und erzielte den Ausgleichstreffer, der das Spiel in die Verlängerung brachte.
In der Verlängerung waren beide Mannschaften erschöpft, aber sie versuchten noch immer, jede Chance auf ein Tor zu nutzen. Doch trotz der vielen Angriffe auf beiden Seiten konnte keine der beiden Mannschaften den Spielstand verändern, so dass das Spiel in ein noch brutaleres Elfmeterschießen gehen musste.
Im Elfmeterschießen waren die Kolumbianerinnen die ersten, die Elfmeter schossen, aber leider verschossen Usme und Salazar einen nach dem anderen, so dass die Spanierinnen die Chance hatten, das Spiel zu drehen. Die spanische Frauenfußballmannschaft zeigte ein hohes Maß an psychologischer Qualität und stabilem Elfmeterschießen, sie trafen alle Elfmeter, einschließlich des Elfmeters von Bonmarte in der vierten Runde, der die Spannung des Spiels vollständig beendete.
Am Ende holte die spanische Frauenfußballmannschaft einen Rückstand von zwei Toren auf und besiegte die kolumbianische Frauenfußballmannschaft im Elfmeterschießen mit 6:4 und zog damit erfolgreich ins Viertelfinale der olympischen Frauenfußballmannschaft ein.










